World of Final Fantasy PS4 Test

Fast 30 Jahre ist es her, dass Final Fantasy in der jungen Spielebranche eingeschlagen ist, wie eine Bombe. Mit dem 15. Teil schreibt nun die Serie Geschichte als älteste Spielereihe und was grandioses, ultra phänomenales wurde zu diesem Ereignis als Special angekündigt? World of Final Fantasy… Eine Welt voller Chibifiguren, mit schwacher Story, nervigen Hauptcharakteren und ein paar Figuren und Orten aus dem FF Universum, die sich in unsere Erinnerung eingebrannt haben. Irgendwie ist alles Nostalgische an diesem Spiel super unterhaltsam, das aktive Time Battle System, das Sphäroboard ähnliche Skillsystem und natürlich die Monster, die wir dieses Mal auch als Pokemonverschnitt sammeln und großziehen können. Aber alles andere ist irgendwie wie aus einem schlechten Film, die Story allem voran. Es geht um zwei Geschwister, die ihr Gedächtnis verloren haben und auf der Suche nach ihrer Mutter sind. Dazu gibt es noch eine Prophezeihung und einen bösen Gegenspieler, fertig ist der Einheitsbrei. Dabei sind die beiden auch super unsympatisch und klischeehaft. Der Bruder ist ein Trottel und die Schwester eine hochnäsige Nervensäge. Man erkennt auch keine Charakterentwicklung bei den beiden und das macht das Ganze noch viel schlimmer. Dabei sind die Gegenspieler aus der Bahamut Förderation echt interessant und auch die Nebencharaktere, wie das namenlose Mädchen oder Enna Kros scheinen viel interessanter zu sein, obwohl sie kaum etwas sagen. Was eventuell auch genau daran liegt. Daher ist es schwierig das Spiel als totalen Reinfall zu bezeichnen, weil eigentlich macht es Spaß und man erkennt viele Figuren und Orte wieder, die einem am Herzen liegen. Aber der Oberkracher ist es nicht. Daher würde ich für Final Fantasy Fans schon eine Kaufempfehlung geben, aber wer noch nie einen Teil der Reihe gespielt hat, bekommt hier nur einen Pokemon-Abklatsch im klassischen JRPG Stil.

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