The Technomancer PS4 Test

„Hey, wir haben eine interessante Cyberpunk Idee für ein Rollenspiel!“ „Hey ist ja richtig cool, was ihr da reinpacken möchtet, aber hey, wir haben nicht die Zeit und das Geld für so eine Investition.“ Trotzdem hat man The Technomancer fertiggestellt und das finden wir doch sehr schade, denn das Spiel hat richtig viel Potential. Doch leider verschenkt man dieses total sinnlos. Die Story dümpelt nur vor sich hin, hat zwar einige Wendungen, aber diese sind unspektakulär präsentiert. Dabei hätte man so vieles daraus entwickeln können, denn der Hintergrund, dass die Technomancer die Helden des Mars sind, aber na ja, haken wir dieses Thema schnell ab. Wenigstens das Rollenspielsystem ist gut durchdacht worden mit vielen Fähigkeitsbäumen, Ausrüstungsupgrades, Gesinnungssystem und den Möglichkeiten, die Quests unterschiedlich zu beenden. Gerade darüber gefreut, sieht man die miese Technik, die einem dargeboten wird. Das ist selbst für die Last Gen viel zu wenig, die Areale sind recht überschaubar und haben unsichtbare Wände, die Effekte sind sparsam und die Animationen, sowie die Gesichter lassen deutlich zu wünschen übrig. Auch die KI tut ihr übriges, denn unsere bis zu zwei KI Kameraden helfen ungern und stehen nur im Weg rum. Auch das fummelige Kampfsystem hilft uns absolut nicht. Wer denkt, dass man so z.B. das Warten auf einen neuen Mass Effect Teil überbrücken kann, wird eigentlich sofort eines Besseren belehrt. Ich hab mich schon lange nicht mehr so geärgert über verschenktes Potential.

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