The Last Guardian PS4 Test

Immer wieder gibt es Spiele, die angekündigt werden, nur um dann später in der Versenkung zu landen. Auch bei The Last Guardian dachte man schon es würde nicht mehr erscheinen. Dann auf einmal die endgültige Ankündigung und eineinhalb Jahre später hat man es auf der Konsole. Gerade bei diesem Spiel waren die Erwartungen auf Grund der vielen Verschiebungen und der langen Wartezeit sehr hoch. Natürlich auch deshalb, weil Fumito Ueda und sein Team mit Ico und Shadow of the Colossus zwei wahre Perlen in die Welt gesetzt haben. Viele Erwartungen wurden erfüllt, es gibt aber auch Dinge die man nach dieser Entwicklungszeit nicht haben will. Wie zu erwarten ist die Geschichte um unser Fabelwesen wirklich gut und angenehm erzählt. Die Welt ist gut durchdacht und Trico macht einiges her auf dem Bildschirm. Die Animationen sind sehr schön anzusehen und es ist toll, dass Trico nicht nur als Befehlsempfänger fungiert, sondern auch seinen eigenen Willen zu haben scheint. Das Gameplay ist wirklich angenehm, was bedeutet es ist nicht unfair und bietet immer eine gute Balance. Auch die Speicherpunkte sind fair gewählt. Dadurch fällt es einem leicht in die Welt und die Geschichte einzutauchen. Bei dieser langen Zeit der Entwicklung ist es umso unverständlicher, warum es technisch doch Probleme gibt. Die Kamera ist oft sehr ungünstig, und die Steuerung wirkt wie von einem alten PS2 Spiel übernommen. Des Weiteren gibt es Clippingfehler, Ruckler und Framerateeinbrüche. Doch trotz dieser Punkte ist der Spielspaß ungebrochen und The Last Guardian ist ein Spiel das stundenlang an den TV fesselt. Und genau das erwarten wir von einem Singleplayer-Spiel. Alles in Allem ist das Spiel sehr gelungen und die Geschichte bleibt einem lange in Erinnerung. Für Fans von Ico und Colossus hat sich die Wartezeit gelohnt, und Spieler die mit The Last Guardian starten werden nicht enttäuscht sein und ein tolles Abenteuer erleben.

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