The Inpatient PS4 VR Test

Der Anfang von The Inpatient ist vielversprechend. Zurück in der Klinik, die wir bereits aus Until Dawn kennen. Dort erleben wir einen Einblick in die finstere Geschichte. Auch der Story-Ansatz ist gut. Wir haben Amnesie und sind auf einmal in der Anstalt und werden unter Drogen gesetzt. Nach und nach merken wir, dass hier etwas nicht stimmt und dann verliert sich der rote Faden und das Spiel verkommt irgendwo in der Bedeutungslosigkeit. Dabei ist das eigentlich eine tolle Grundlage, denn die Grafik ist für VR-Verhältnisse beeindruckend. Wir dürfen sogar per Sprachbefehl die Antwortmöglichkeiten sagen und das Spiel versteht diese in deutsch. Auch die düstere Stimmung funktioniert, jedoch wissen wir schnell warum wir zunächst nur im Rollstuhl befördert werden. Die Steuerung ist nämlich grausam, die Horror-Effekte setzen nur durch Jump Scares ein und ansonsten verschwimmt die gute Anfangsstory. Nach nur ca. drei Stunden bekommen wir mehr Fragezeichen über unserem Kopf als wir dachten. Auch die vielen möglichen Lösungen bleiben daher bei weitem hinter den Erwartungen. Denn der Vorgänger Until Dawn hat das weitaus besser gelöst. Warum man ausgerechnet einen Schritt zurück macht ist mir persönlich unbegreiflich.

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