Sherlock Holmes – The Devil’s Daughter PC Test

Ich will hier auf keinen Fall den neuesten Sherlock Holmes mit dem Untertitel The Devil’s Daughter schlecht reden, denn es gehört immer noch zu einem ganz interessanten Spielkonzept. Allerdings müssen wir feststellen, dass es im Gegensatz zum Vorgänger Crimes & Punishment in vielen Dingen Rückschritte gab. Dabei stechen die ziemlich lahmen und Arcade lastigen Actioneinlagen auf, die ein wirklicher Sherlock Holmes Fan überhaupt nicht haben möchte bzw. welche in der Länge einfach nicht in ein Adventure dieser Art reinpassen. Generell erhalten wir 5 Fälle, die uns in größeren Arealen ermitteln lassen, das vermittelt die Größe Londons besser als der Vorgänger. Auch im Punkt Grafik kann das Spiel durchaus überzeugen. Das bekannte Deduzieren wurde ebenfalls übernommen und dieses neue Herzstück der Serie gefällt uns einfach nur zu gut um einen Mörder zu überführen. Aber was nützen uns verbesserte Rätsel, bessere Grafik und größere Areale, wenn einfach die Fälle nicht so gut geschrieben sind und dazu diese aufgesetzten Actioneinlagen einen eher langweilen? Sherlock Holmes The Devil’s Daugther hinterlässt bei uns einen zwiespältigen Eindruck, da wir einerseits angetan sind weiter zu ermitteln, aber es andererseits nicht verstehen, warum man einen Rückschritt in der Serie macht. Der nächste Teil sollte hoffentlich mehr motivieren können.

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