Rad Rodgers: World One PC Test

In den letzten Monaten oder fast schon Jahren gibt es immer verstärkt den Trend hin zur Nostalgie der 80er und 90er. Zuletzt auch durch den Film „Ready Player One“, welcher viele Referenzen hat zur Popkultur aus meiner Jugend. Und auch Rad Rodgers kann man in diese Nostalgie-Schiene schmeißen, denn es setzt uns zurück in die 90er Jahre und auch deren Jump’n’Run Spiele. Ich habe diese Art der Spiele besonders gesuchtet als junges Mädchen und ich bin positiv von dem Spiel überrascht. Auch wenn die Story ziemlich platt ist ,gelinde gesagt. Denn eigentlich geht es um einen kleinen Rotzbengel, der in den 90ern lebt und mit seiner lebendig gewordenen Spielekonsole in sein Videospiel hineingezogen wird. Ich sag nur: „Tron lässt grüßen!“. Die Optik ist dabei sehr kindlich gehalten. Putzige Gegner, sprechender Sidekick und knallbunte Umgebung mit versteckten Rätseln. Und plötzlich war ich wieder 8 Jahre alt und wollte schauen, wo in dieser Wand vielleicht etwas versteckt sein könnte, ein extra Leben vielleicht? Dazu die Rätsel, die man mit Hilfe seines Sidekicks und einer Art Minizwischenwelt lösen musste und nicht zu vergessen, viel Springen, Einsammeln und nicht in die giftige Brühe unter dir fallen. Ich hätte mir zwar ein bisschen mehr Abwechslung gewünscht bei den Rätseln, aber der Knifflichkeitsgrad war hoch genug um mich am Ball zu halten. Nur die Steuerung mit Maus und Tastatur fand ich etwas gewöhnungsbedürftig. Was mir aber so richtig auf die Nerven ging, war dieses zwanghaft auf cool getrimmte, denn die Dialoge zwischen den beiden Rad und seinem Konsolenbuddy waren schon echt zum Fremdschämen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.