Psycho Pass: Madatory Happiness im PS4 Test

Der Anime Psycho Pass ist seit Jahren ein Hit in Japan und hat nun mit dem Titel Psycho Pass: Madatory Happiness auch ein Spiel in diesem Universum rausgebracht. Daher werden vor allem Fans der Serie hier bedient, die den ein oder anderen Charakter aus der Serie wiederentdecken werden. Man merkt auch, dass das die Hauptzielgruppe des Spiels ist, denn Innovation wird hier eher klein geschrieben. Dabei hat die Story so viel Potential für ein gutes Detektivspiel. Wir befinden uns im Jahr 2112, in einer dystopischen Zukunft, wo uns Big Brother, genannt „Sibyl“ überwacht. Dieses System ermöglicht eine Analyse des Verhaltensmusters des Menschen und schätzt dessen kriminelle Zukunft ein. Somit sollen Verbrechen verhindert werden, bevor sie passieren. Doch ein Hacker versucht Einfluss auf die Menschen zu nehmen, indem er sie glücklich machen möchte mit sehr eigentümlichen Mitteln. Innerhalb des Spiels haben wir die Möglichkeiten, einige verschiedene Wege zu gehen, u.a. bereits mit der Auswahl unseres Spielcharakters. Diese sind aber beide wenig ausgearbeitet und auch generell wirken die Charaktere eher holzig und wenig sympathisch. Das liegt vielleicht auch an der schlechten Animation, die nur wenig hergibt. Allein die Bildervielfalt der Charaktere ist sehr beschränkt und lässt nur Standard-Emotionen zu. Wäre die japanische Synchro nicht so gut, würde man wahrscheinlich schnell den Controller beiseite legen. Auch die Entscheidungen sind eher selten, was wirklich schade ist, denn eigentlich hätte man so viel mit der Detektivarbeit machen können um Fälle zu lösen. Doch stattdessen wird viel gelesen. Teilweise mehrere Stunden, ohne, dass etwas passiert. Dennoch ist die Story wirklich gut und hält einen lange genug am Ball. Trotzdem würde ich das Spiel eher den Fans der Serie ans Herz legen, als dem allgemeinen Fan von Visual Novels.

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