Pineview Drive PS4 Test

Nachdem Antje schon im September 2014 die PC Version gespielt hat, war nun ich mit der PS4 Variante dran. Soviel ich weiß hat sich zum Original nichts geändert. Man ist mit seinem Charakter in der Egoperspektive unterwegs in dem verlassenen Landhaus und sucht nach seiner Frau. Dies macht man vor allem indem man Schlüssel sucht und Türen öffnet, danach Schlüssel sucht und Türen öffnet, und dann weitere Schlüssel sucht um Türen zu öffnen. Warum sucht man so viele Schlüssel? Keine Ahnung, aber nachdem das Landhaus innen größer ist als es von außen scheint gibt es natürlich viele Türen. Leider werden die ca. 8 Stunden Spielzeit bzw. 30 Tage die man im Spiel im Landhaus verbringen muss nicht genutzt um die Geschichte gut zu erzählen. Auch die Abwechslung lässt zu wünschen übrig. Zwar gibt es immer wieder einige nette JumpScares, aber ansonsten war die Gruselrate eine sehr geringe. Dabei wäre die Stimmung gar nicht übel und die Soundkulisse ist auch gut gelungen. Leider gibt es auch kaum Abwechslung und nicht wirklich viele Variationen bzw. Möglichkeiten zur Interaktion. Nicht selten irrt man einfach auf dem Anwesen umher um die richtige Tür zu finden. Das ist mit der Zeit zermürbend und senkt die Motivation. Auch die Grafik ist veraltet und die Ruckler beim Umsehen nerven. Was aber wirklich schade ist, ist, dass die Grundidee nicht übel ist. Nur bei der Umsetzung hat es gehapert. Ich habe gelesen, dass ein zweiter Teil kommen soll. Bitte dann die Mankos ausbessern.

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