Nioh PS4 Test

Was habe ich mir nur dabei gedacht? Noch nie habe ich einen Dark Souls Teil gespielt und trotzdem konnte ich es mir nicht nehmen lassen Nioh zu greifen. Ich liebe japanische Folklore und konnte nicht widerstehen gegen kollossale Yokai zu kämpfen. Dafür nehme ich auch in Kauf, dass ich wahrscheinlich 100 mal häufiger sterbe, als der durchschnittliche Dark Souls Spieler. Aber es lohnt sich alle Male. Wenn man erstmal mit dem Kämpfen warm wird und die richtige Kombination aus Anlocken, Ausweichen und Draufkloppen beherrscht, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis man zum nächsten Speicher-Schrein kommt und von den kleinen grünen Kodamas begrüßt wird. Dabei muss ich sagen, dass es ein gut durchdachtes und locker von der Hand gehendes Kampfsystem ist. Mit nur wenigen Knopfdrücken visiert man die Gegener an und kann sich agil um sie herum bewegen. Das ist wichtig, denn manchmal reichen 2-3 Schläge aus und man ist hinüber. Die Auswahl der Waffen dabei ist schier unendlich. Ständig findet man neue Waffen und Rüstungen, die unserem William die Chancen auf das Überleben verbessern. Dazu noch die richtigen Fähigkeiten für neue Kombos freischalten und natürlich nicht vergessen das kostbare Amrita (EXP) in verbesserte Stats zu investieren und voila man kommt besser durch die Gegner ohne gleich ins Gras zu beißen. Dennoch brauchte ich mehrere Anläufe um überhaupt durch die ersten Missionen zu kommen. Der Schwierigkeitsgrad ist unglaublich hoch und dabei schenken uns die Entwickler nichts. Man kann im Koop nicht einmal von Anfang an gemeinsam eine Mission spielen, obwohl dies noch in der Demo der Fall war. Es könnte ja zu einfach sein!

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