Need for Speed: Payback PS4 Test

Um ganz ehrlich zu sein weiß ich nicht mehr der wievielte Teil dieser NfS Ableger ist. Dies kann an meinem fortgeschrittenen Alter liegen, oder am Fakt, dass es einfach schon so viele sind. Und wie in jeder Reihe gibt es gute und schlechte Teile. Doch in welche Sparte gehört nun der Neueste. Kurzum, Payback ist kein Totalausfall, aber sicher auch kein Toptitel. Die Geschichte rund um Rache in der Racerszene im Glückspielparadies lockt keinen hinterm Ofen hervor. Die Figuren wirken blass und die Monologe sowie Dialoge so überdrüber, dass sogar die „The Fast and the Furious“ Filmreihe realistisch wirkt. Die Spielwelt ist zwar groß, aber so steril und leer, dass man glaubt, man befinde sich auf der Erde kurz nach einer Pandemie. Die Fahrzeuge sehen sehr hübsch aus und es gibt genug unterschiedliche, sowie mehrere Klassen für die unterschiedlichsten Rennvarianten. Die Fahrphysik ist gut und typisch arcadelastig, was zum Spielstil passt. Wirklich cool ist der Soundtrackund, auch die aneinandergereihten Missionen machen Spaß. Auch wenn manche zu leicht, andere wieder unfair schwer sind. Ärgerlich sind auch Bugs wie z.B. das Nachladen von Texturen während der Intros bei Rennen, oder das verspätete Anzeigen des Hud bei Rennstarts. Optisches Tuning und auch die Schäden wirken sich wie eingangs geschrieben auch nur optisch aus. Wirklich nervig ist das Tunen mit Karten, welche in Tuningshops mit Spielwährung gekauft, durch erfüllen von täglich wechselnden Tagesaufgaben gewonnen werden, und natürlich auch durch Echtgeld InGame gekauft werden können. Habe ich erwähnt, dass es natürlich Multiplayer Online, aber wieder einmal kein SplitScreen gibt? Fans von Arcaderacern können viele aufregende Stunden in der offenen Spielwelt erleben. Insgesamt macht das Spiel nämlich trotz aller Mängel noch Spaß, aber von NfS erwarte ich mir eigentlich doch mehr.

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