Metal Gear Survive PS4 Test

Der Aufschrei war groß unter der Fangemeinde, als Metal Gear Survive angekündigt wurde. Vor allem als Melkkuh wurde dieses Spiel angesehen, als Geldmacherei mit dem Franchise, welches Hideo Kojima gestartet hatte. Ist es das wirklich? Nun, welche Firma würde nicht auf ein namenhaftes Pferd setzen? Angesiedelt ist die Geschichte nach Ground Zero, und sie verschlägt uns durch ein Wurmloch in eine Welt namens Dite. Dort gibt es natürlich spezielle Feinde, welche wie Zombies umherirren und bla bla bla bla. Ja, leider ist die Geschichte tatsächlich so interessant wie ein Kubankristall real erhältlich ist. Das Gameplay ist hingegen nicht so übel. Gemäß dem Sinn von Survivalgames muss man essen, trinken, die Basis aufbauen und Gegenstände entwickeln. Alles nutzt sich aber ab und muss auch repariert werden. Essen und trinken sind meiner Meinung nach die nervigsten Überlebensaspekte. Nicht weil ich sie als unwichtig erachte, sondern weil sie so nervig eingebaut sind und man zu Beginn ständig nur am Suchen ist. Ein cooles Feature ist, dass man sich auf der Karte markieren kann, wo man was gefunden hat. Als Spielplatz gibt es 2 Maps die an Afghanistan und Afrika aus Phantom Pain erinnern und nette Abwechslung bringen, jedoch auch sehr recycelt wirken. Ach ja die Gegner wollte ich noch erwähnen. Nun, die sind so Intelligent, dass sie nur in großen Mengen eine Gefahr darstellen. Recht dreist finde ich jedoch die Mikrotransaktionen. Geld für einen 2. Spielstand? Ernsthaft? Zwar kann man die Ingamewährung verdienen, jedoch dauert das seine Zeit. Auch um später Teams zur Suche nach Lebensmitteln etc. loszusenden benötigt man die Währung. Das muss wirklich nicht sein. Genauso wie der Onlinezwang. Die Grundidee des Spiels ist wirklich ok, jedoch wiederholt sich alles immer wieder. Das ist natürlich bei solchen Spielen der Fall, jedoch gibt es hier so gut wie keine Abwechslung. So ist leider nicht das Spiel auf den Markt gekommen welches es hätte sein können. Es macht durchaus Spaß wenn man sich darauf einlässt, jedoch gibt es zu viele Mankos um es in die Liga der klaren Empfehlungen zu heben.

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