Matterfall PS4 Test

Housemarque hat uns schon einige gute Actiontitel geliefert. Ob Dead Nation, Resogun oder Alienation, alle haben zu unterhalten gewusst. Matterfall bildet hier keine Ausnahme. Das Spiel hat eine gewohnt gute Grafik, wobei 1080p leider nur bei der PS4 Pro verfügbar sind. Die Sounds und Musik passen zu diesem Twin-Stick-2D-Sidescroller-Shooter wie die Faust aufs Auge und die Effekte sind auch sehr ansehnlich. Was also macht dieses Spiel nicht so gut, um nicht mehr als 75% zu erhalten? Zu allererst fällt einmal auf, dass es keine wirkliche Geschichte gibt. Es ist eine vorhanden um die Action zu rechtfertigen, aber mehr schon nicht. Die Kampagne hat man schnell durch und obwohl die Level sehr hübsch und unterschiedlich sind, gibt es keine wirklichen Chancen mehr zu entdecken, als gelegentliche Abzweigungen um Zivilisten zu retten. Auch an die Steuerung muss man sich erst einmal gewöhnen. R1 zum Springen? Ernsthaft? Angenehm ist, dass dafür der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich steigt und die Spawnpunkte fair gesetzt sind. Nur der Endboss bildet hier eine Ausnahme, denn der ist echt nicht von schlechten Eltern. Obwohl Matterfall für mich nicht gerade ein Highlight von Housemarque ist, macht es insgesamt trotzdem viel Spaß, ich habe mir aber bei dieser Herkunft mehr erhofft. Fans von Sidescroller und Twin-Stick Shootern werden mit Matterfall eine coole, actionreiche Zeit erleben, wenn sie sich nicht zu viel erwarten.

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