Elex PS4 Test

Sehr lange habe ich auf Elex, das neue Rollenspiel aus dem Hause Piranha Bytes, gewartet und endlich kam ich in den Genuss, die Welt von Magalan komplett frei zu erkunden. Und frei erkunden ist auch ein gutes Stichwort, wir haben nämlich hier eine riesige offene Spielwelt und keine Inseln, wie wir es von Risen kannten. Unser Held ist ein Alb, eine der gefürchtetsten Rassen auf Magalan, da sie durch den hohen Elex-Konsum eher wie Maschinen wirken ohne Gefühle. Uns wird jedoch sämtliche Ausrüstung nach einem Absturz unseres Fliegers gestohlen und so fangen wir quasi bei null an, herzlich willkommen im Rollenspiel! Die Charaktergestaltung ist völlig frei und es gibt sehr viele unterschiedliche Talente, welche wir wählen können, nachdem wir die Grundwerte, die dafür benötigt werden hoch genug gesteigert haben. Dabei ist der Anfang des Spiels ziemlich schwierig, da jeder Kampf in der Wildnis sehr gefährlich ist und wir sehen den Game-Over-Bildschirm mehr als ein bis zweimal auf dem Weg von A nach B. Das kann wirklich frustrierend sein, denn die Kampfmechanik ist nicht ohne, man muss gut mit seiner Energie haushalten, da man sonst weder angreifen noch ausweichen kann und so gut wie direkt tot ist. Dafür ist es umso befriedigender, wenn wir ein gewisses Level erreichen und nach und nach immer stärker werden. Die Welt an sich ist super interessant, da es drei völlig unterschiedliche Fraktionen gibt, denen wir uns anschließen können und viele Entscheidungen, die wir treffen, haben Konsequenzen. Leider läuft auch Elex nicht ganz flüssig auf der PS4, es kommt immer wieder zu Rucklern und auch typische Bugs treten regelmäßig auf, aber das kann man bei einem so umfangreichen Spiel durchaus verzeihen.

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