Bounty Train PC Test

Bounty Train ist eher schwierig zu beschreiben. So bedient es sich einiger Elemente einer Wirtschaftssimulation, wie die damligen Spiele Hanse, Patrizier, Port Royale, etc., und vermischt es mit Strategie- sowie mit Rollenspielelementen. Dadurch kommt keines der Elemente zu kurz und sie ergänzen sich sehr gut, jedoch sind diese auch recht flach und Profis werden durch fehlende Spieltiefe auf Dauer die Lust am Spiel verlieren. Dennoch bietet Bounty Train sicherlich einiges Neues und Spieler, die mal etwas Neues sehen möchten sind hier genau richtig. So bauen wir uns durch eine Erbschaft im 19. Jahrhundert unsere eigene Eisenbahnlinie auf und lernen dadurch die Höhen und Tiefen der Branche mitten im amerikanischen Bürgekrieg kennen. Die Geschichte wird ausschließlich in vielen Textfenstern erzählt, was ich doch heutzutage als sehr nervig empfand. Auch die schweren Banditenangriffe erleben wir im Echtzeitstragiemodus in guter alter Commandos oder treffender Desperados Ansicht. Generell erleben wir oftmals Zeitsprünge und fühlen uns in alte Spiele hineinversetzt, wie z.B. auch North & South. Daher glaube ich wirklich, dass die Entwickler an die gute alte Zeit anknüpfen wollten und etwas Neues in einem Mix erschaffen wollten und das finde ich, ist ihnen auch durchaus gelungen. Ein paar Abstriche muss sich das Spiel dennoch gefallen lassen.

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